Hofchronik

1920: Maria Absenger "Büchelhofer-Oma" wurde als Tochter des Sägewerkbesitzers Absenger aus Gösting aufgrund eines unehelichen Kindes auf die "Hube" (steir. Ausdruck f. kleines Bauernhaus) - vormals Gerichtsstätte des Stiftes Rein - nach Eisbach verbannt. Mit fleißigen Händen und ihrem Gatten, der Leibgardist des Kaisers Franz Joseph I. war, belebten sie die "Hube'n" zu einem richtigen Bauernhof. Zusammen haben sie 3 Kinder großgezogen (Maria, Josef, Margaretha).

1945: Hochzeit der jüngsten Tochter Margaretha (geb. 1923). Sie heiratete Franz König aus Alt Moletein (Sudetenland).

1952: Hofübergabe an die beiden. Sie haben insgesamt 5 Kinder (Günther, Monika, Manfred, Werner, Franz) liebevoll großgezogen und trotz schwieriger Zeiten den Bauernhof gut durchgebracht.

1981: Hochzeit und Hofübergabe an den jüngsten Sohn Franz (geb. 1961) mit Frau Maria König (geb. Huber aus St. Oswald b. Pl.). Sie haben wiederum 5 Kinder (Sylvia, Claudia, Maria, Franzsika, Katharina) gemeinsam großgezogen und bewirtschafteten den Hof im Vollerwerb. Es wurde in ein neues Stallgebäude investiert und auf Milchwritschaft und Stiermast umgestellt. Nach dem Preisverfall der Rinder im Jahr 1986 wurde die Stiermast aufgegeben und mit Direktvermarktung begonnen. Schweine und Rinder hielten sich im Stall die Waage. Kleintiere wie Ponies, Hühner, Hasen, Katzen, Ziegen und Hund fehlten natürlich auch nicht am Bauernhof.

Seit dem Beitritt zur EU wurde die Lage der Bauern noch einmal verschärft und es war ein weiteres Umdenken am Hof notwendig. Der Vollerwerb war finanziell nicht mehr tragbar und somit entschloss sich Franz König 1999 zu einem Nebenerwerb.

Nach und nach wuchsen die Kinder heran, sodass es heute Maria "Bäurin Mary" und Bauer "Franz" möglich ist, zusammen mit Katharina (Tochter) die Vermarktung zu managen. Sie meint, dass wir die Chance  als Großfamilie wahrgenommen haben und die Stärken eines jeden einzelnen optimal am Hof eingesetzt haben. Durch die Vielfalt am Bauernhof ist es jedem von uns möglich, seine Talente in vollen Zügen ausleben zu können.